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29.11.25 23:24
Ostfriesischer Azubi trotzt allen Behörden-Regeln - Mühevoll gespartes Lehrlings-Gehalt geht für 50.000 LEDs drauf - Zwei teure Installationen aus Schweden neu dazugekommen - Hohe bürokratische Hürden und Genehmigungen sorgen für Ausfall des traditionellen Anleuchtfestes - mehrere hundert Menschen waren in vergangenen Jahren dazu gekommen
Spektakuläre Aufnahmen inklusive Drohnenbilder zeigen Weihnachtshaus bei letzten Vorbereitungen des 18-Jährigen sowie bei Nacht - Seine Oma ist Jannis großes Vorbild
29.11.25, 23:24 Uhr
Datum: Samstag, 29. November 2025, 20:00 Uhr
Ort: Südbrookmerland-Moordorf, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Der 18-jährige Jannis Saathoff aus Moordorf lässt sich die weihnachtliche Stimmung auch von Vorschriften und Genehmigungen nicht verderben: Er schmückt das Haus und den großen Garten seiner Eltern in Ostfriesland wieder kunterbunt. Mittlerweile ist das Anwesen als das „Weihnachtshaus Moordorf“ regional bekannt. Bereits 2023 installierte er mit Helfern rund 45.000 LED-Lampen, hunderte Meter Lichterketten und zahlreiche beleuchtete Figuren. In diesem Jahr steigert er die Ausstattung erneut und kommt nach eigenen Angaben auf nahezu 50.000 LEDs. Der Auszubildende spart seit Monaten einen Großteil seines Gehalts, um neue Elemente anzuschaffen. Zwei besonders auffällige und kostspielige Figuren ließ er eigens aus Schweden importieren. Seine Eltern unterstützen ihn wie in den Vorjahren bei Aufbau und Planung. Sein größtes Vorbild ist seine Großmutter, die selbst seit vielen Jahren begeistert Außenbeleuchtung installiert. Sie habe ihn bereits als Kind für das Thema begeistert, sagt Saathoff. Auch diesmal zeigte sie sich stolz auf die Arbeit ihres Enkels. Spektakuläre Drohnenaufnahmen zeigen das hell erleuchtete Haus mitten in der Gemeinde Südbrookmerland. Nachbarn, Bekannte und frühere Lehrer nutzten bereits die Gelegenheit, einen Blick auf die diesjährige Installation zu werfen. In den vergangenen Jahren hatte Saathoff jeweils ein öffentliches „Anleuchtfest“ organisiert (siehe News-Nr. 45575), zu dem teils mehrere hundert Besucher kamen. Aufgrund des großen Andrangs und gestiegener organisatorischer Anforderungen wie Genehmigungen und Kosten wird es solche Veranstaltungen künftig nicht mehr geben.