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17.8.26 17:34
Gewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte an mehreren deutschen Seehäfen zu Warnstreiks auf – Neben niedersächsischen Häfen vor allem Containerterminals in Hamburg betroffen – Hafenarbeiter formieren erste Streikposten ab späten Abend um Betrieb lahmzulegen – Streikende erhöhen Druck in festgefahrenen Tarifverhandlungen für rund 11.000 Beschäftigte in Nordseehäfen – Massive Verzögerungen bei der Abfertigung von Fracht- und Containerschiffen befürchtet
Betroffen sind Häfen in Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake - Streik soll 24 Stunden dauern
17.08.26, 17:34 Uhr
Datum: Montag, 17. August 2026, 23:00 Uhr
Ort: Hamburg
(jb) Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten an mehreren deutschen Seehäfen zu Warnstreiks ab der Nacht zu Dienstag aufgerufen. Betroffen von den Arbeitsniederlegungen sind neben den niedersächsischen Häfen insbesondere die Umschlagterminals im Hamburger Hafen. Am Hamburger Containerterminal Burchardkai (CTB) am Waltershofer Damm formieren sich ab dem späten Montagabend die ersten Streikposten. Auf dem dortigen HHLA-Parkplatz versammeln sich die Hafenarbeiter um mit Beginn der Nachtschicht die Arbeit niederzulegen und den Betrieb vorübergehend lahmzulegen. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 11.000 Beschäftigten in den deutschen Nordseehäfen erhöhen. Durch die Aktionen drohen erhebliche Verzögerungen bei der Abfertigung von Fracht- und Containerschiffen. Der Streik soll 24 Stunden dauern.