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13.2.26 16:35
Jahrzehnte Stau, Streit und Stillstand haben ein Ende - Der Albaufstieg wird zur Mega-Baustelle - Politiker geben Startschuss für 1,4-Milliarden-Projekt - Startschuss am Freitag
Baustart 2027. Freigabe ist für 2034 vorgesehen. Teile der alten Terrasse sollen teils zu Radwege umgebaut werden
13.02.26, 16:35 Uhr
Datum: Freitag, 13. Februar 2026, 09:00 Uhr
Ort: Widderstall, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg
(jk) Historischer Tag auf der Alb: Der berüchtigte Albaufstieg der A8 wird endlich neu gebaut. Nach Jahrzehnten voller Staus, Diskussionen und politischem Streit fiel am Freitag der Startschuss mit einem symbolischen Spatenstich. Per Knopfdruck setzten Politiker ein riesiges Bohrgerät in Bewegung.
Dabei stand das Mega-Projekt zuletzt noch auf der Kippe: Eine Milliardenlücke drohte alles zu stoppen. Doch nach massivem Protest aus Baden-Württemberg ist die Finanzierung nun gesichert. 1,4 Milliarden Euro fließen in den Neubau. Landesministerin Nicole Razavi (CDU) zeigte sich erleichtert: „Umso schöner ist es, dass es heute losgeht.“ Für sie sei es ein „echter Festtag für die Region“.
Auch Wiesensteigs Bürgermeister Gebhard Tritschler war euphorisch. Sein Gefühl sei „super, kann ich eigentlich fast nicht beschreiben“.
Die bisherige Strecke galt als echtes Nadelöhr. Steil, kurvig, ständig verstopft. Die neue Trasse soll kürzer, flacher und dreispurig werden. Geplant sind zwei Tunnel und zwei Brücken. Das Ziel ist: weniger Staus, weniger Lärm, weniger Abgase.
Der Zeitplan ist allerdings lang: 2027 sollen die ersten Bagger richtig anrollen. Die Freigabe ist für 2034 vorgesehen. Teile der alten Terrasse werden später sogar umgebaut. Unter anderem zu einem Radweg.
Für viele Autofahrer in der Region klingt das nach einem echten Happy End.